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Treibstoff der Historie
In einer unscheinbaren Halle unweit der schillernden Fassade seines futuristischen Museums konzentriert Porsche eine historisch hochkarätige Reserve. Das schlichte Geheimlager nimmt den Zeugen mobiler Vergangenheit nicht ihre Würde; es verdichtet im Gegenteil die Marken-Legende. Porsches oberster Denkmalpfleger Achim Stejskal hat uns exklusiv das Tor zur Sammlung geöffnet. Textauszug:
Wir sind im „Fundus“, dem streng gehüteten Traditions-Reservoir des Hauses Porsche. Er wurde erst vor Jahresfrist, 2012, endgültig hier zusammengeführt. Vorher herrschte zwar dokumentarische Struktur, dennoch leicht unübersichtlicher Wildwuchs: Was nicht dem allgemeinen Publikum zugänglich gemacht wurde, lagerte verstreut in Ludwigsburg, Möglingen und Kornwestheim. Es hatte sich eben so ergeben, über all die Jahre. Dass allein gut 20 Modelle des 997ers sich auf diese Standorte verteilten, mehr, als zur Abbildung aller wesentlichen Modellversionen nötig, blieb so trotz porschetypisch penibler Erfassung eher unbemerkt: „Erst die Konzentration im Fundus machte deutlich, wo unser Backup-Bestand etwas inflationiert und wir deshalb reduzieren können. Das betrifft zum Beispiel auch unsere Indycars“, sagt Achim Stejskal, Leiter des Porsche-Museums und der historischen Öffentlichkeitsarbeit. Und fügt hinzu: „Umgekehrt stach manche Perle, die zu unserer DNA gehört und historische Relevanz besitzt, uns plötzlich umso stärker ins Auge.“ Text: Thomas Sebastian
Fotos: Dermo S. Kane
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